Junger Mensch

Andenken an Lukas L. und alle die zu früh  gehen mussten......

 

Heute hatte ich besuch von der Trauer.
Sie hat mich diese Woche schon einmal besucht.
Der Besuch war in Fassungslosigkeit und Hilflosigkeit gepackt.

 

Sie brachte eine geballte Ladung von Emotionen und Gefühlen mit sich.
Den Tod eines jungen Menschen riss mich in diese unendliche Trauer.

 


Gefühle haben sich mit Angst vermischt und der Kopf wusste nicht wo er hingehört, dass Herz hätte ich am liebsten aus der Brust gezerrt.

 

Bange Stunden, Stunden des wartens und eine unendliche, tiefe Trauer mit immer wieder Hoffnung vermischt.


Dann die Nachricht, ein Aufschrei. Irgendwo eine gewisse Erleichterung. So wie die Sonne ein Wolkenmeer für einen kurzen Augenblick durchbrechen würde. Um gleich wieder in der düsteren Unendlichkeit sich zu verlieren.


Unfassbar einen klaren Gedanken zu fassen. So als würde der Boden unter den Füssen weggezogen.
Kopfschütteln des nicht begreifen könnens. Der Versuch genau das noch festzuhalten, was noch vorhanden ist, was immer das auch ist.


Ich bin ein Mensch unter vielen. Diese unedliche Trauer hat mich ergriffen. Zu tiefst betroffen gemacht.
Nahe stehende Menschen, wie die Eltern, die nicht Menschen unter vielen sind, sondern in engem Bezug stehen, wie fassungslos und hilflos müssen sie sich fühlen, dies ist sehr schwer nach zu empfinden.


Wie ungehäuerlich dieser Schmerz ist, kann nur erahnt werden.
Die Zeit scheint still zu stehen. So wie ich heute Abend still stehen werde und meine Gedanken ganz fest an die Familie und den jungen Menschen richten werde. Ein kleines, winziges Licht des Trostes schicken möchte.


Um 19.00 Uhr unter freien Himmel trete und das Licht in die Unendlichkeit der Dunkelheit legen werde. Als Wegbegleiter für den jungen Menschen und den Angehörigen.

 

 

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