Die Zeit der Kleinigkeiten

 

 

 

Wenn die Trauer unser Lächeln verdrängt…

 

Wenn der Verlust unser Leben ins Wanken bringt…

 

Wenn nichts mehr ist, wie es war…

 

Wenn das grosse Geschehen die Kleinigkeiten verdrängt…

 

 

 

… Dann ist es an der Zeit, dem Lächeln mehr Raum zu geben. Ein Lächeln macht das Aussen nicht heil, doch es kann die Innenwelt besänftigen und mehr Mut zum weitergehen schenken.

 

 

… Dann ist es an der Zeit, dem Wanken Standfestigkeit zu verleihen. Denn ein Baum ohne Wurzeln verliert seinen Halt. Es besänftigt nicht die Unruhe, die herrscht. Doch es kann etwas Festigung für den nächsten Schritt verleihen. Um so Stunde für Stunde den Weg zu gehen, der gegangen werden muss.

 

… Dann ist es an der Zeit, anzupacken was kommt. Aus einzelnen Steinen einer Ruine neu zu bauen. Denn was kommt muss nicht schlechter sein als es war. Wenn es schlechter wird, die Chance zu sehen, es besser zu machen. Dies braucht Zeit und Raum.

 

… Dann ist es Zeit, den Kleinigkeiten die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

-       Achtsam mit dem Gegenüber umzugehen in Taten, wie in Worten.

-       Respekt im Umgang mit deinen Nächsten zu wahren, um selbst respektiert zu werden.

-       Die Kommunikation in ihrem Wert zu erkennen, ohne die Selbstbestimmtheit Gegenseitig zu

        schmälern.

-       Hierarchiedenken in allen Stufen schmälern, um gemeinsam Lösungen zu finden.

-       Hilfestellungen geben und nehmen, ohne den anderen zu bevormunden.

 

 

Denn jedes kleine Rädchen ist wichtig, um etwas grosses daraus zu schaffen. Dann hat die Traurigkeit ihr Lächeln, der Verlust die Sicherheit, das Gewesene eine Zukunft und die Kleinigkeiten ihr Grosses geschaffen.

 

 

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